So richtest Du Dein Google Drive als Ziel für Deine Backups ein. Ein Passwort trägst Du dabei nicht ein: Du meldest Dich bei Google an, stimmst dort zu und kommst auf die Seite „Ziele“ zurück.
Das brauchst Du
- ein Google-Konto mit genug freiem Platz für Deine Backups,
- eine Website, deren Verwaltung über https:// erreichbar ist,
- die PHP-Erweiterung cURL mit https auf dem Webserver.
Fehlt dem Webserver cURL, ist Google Drive in der Auswahl der Ziel-Arten ausgegraut und trägt den Vermerk Auf diesem Server nicht verfügbar.
Schritt 1: Ziel-Art wählen
Öffne die Seite Ziele und klicke auf Ziel hinzufügen. Wähle Google Drive.
- Name ist frei wählbar. Das Plugin schlägt „Google Drive 1“ vor; jeder Name geht, der noch nicht vergeben ist.
- Der Hinweis zur Anmeldung sagt, dass Du zu Google weitergeleitet wirst und danach auf diese Seite zurückkommst, und dass der Dienst auth.cloneworx.de die Anmeldung vermittelt.
- Der Hinweis der Ziel-Art sagt, was das Plugin in Deinem Google Drive sieht und in welchem Ordner die Backups landen.
- Die Schaltfläche „Mit Google verbinden“ beginnt die Anmeldung.
Das Formular hat kein Feld für ein Passwort und keine Schaltfläche Verbindung testen: Ein Ziel der Art Google Drive entsteht erst mit der Anmeldung.
Schritt 2: Mit Google verbinden
Klicke auf „Mit Google verbinden“. Dein Browser verlässt die Seite Ziele:
- Wähle bei Google Dein Konto und stimme zu. Zeigt die Zustimmungsseite von Google ein Häkchen für den Zugriff auf die Dateien, setze es.
- Danach zeigt der Dienst auth.cloneworx.de eine Seite, die die Website nennt, an die der Zugang übergeben wird. Geh nur weiter, wenn das Deine Website ist.
- Dein Browser kommt auf die Seite Ziele zurück. Dort steht kurz Anmeldung wird abgeschlossen …
Das Plugin speichert das Ziel, testet die Verbindung sofort und meldet das Ergebnis: „…“ gespeichert und verbunden. Speichern musst Du nicht mehr.
- Alle Ziele sind verbunden.
- Die Meldung nennt das Ziel: gespeichert und verbunden.
- Das neue Ziel steht in der Liste. Der grüne Punkt heißt: verbunden.
- Der Ort des Ziels ist die Adresse des verbundenen Google-Kontos und der Ordner in Google Drive.
Eine begonnene Anmeldung gilt 15 Minuten. Pläne und Backups nutzen ein Ziel erst nach einem gelungenen Verbindungstest.
Findet das Plugin in Google Drive Backups, die nicht in Deiner Liste stehen, erscheint die Kachel Backups gefunden an „…“. Mehr dazu: Backups nach einem Totalverlust wiederfinden.
Schritt 3: Das Ziel im Backup-Plan wählen
- Dein erstes Ziel: Das Plugin legt den Plan „Tägliches Backup“ an: täglich zu einer zufälligen Uhrzeit, alles, dieses Ziel, Max. Sicherungen 7. Der Plan ist pausiert, bis Du ihn einschaltest.
- Ein weiteres Ziel: Wähle es auf der Seite Backup in der Kachel Backup-Pläne in einem Plan. Die freie Version erlaubt zwei Pläne und ein Ziel je Plan.
Mehr dazu: Backups automatisch planen.
Wenn die Anmeldung nicht klappt
Kommst Du ohne Zugang von Google zurück, entsteht kein Ziel. Die Seite Ziele meldet den Grund, und das Formular öffnet sich wieder mit Deinen Angaben.
- Die Meldung sagt: Google meldet, dass der Zugriff nicht erlaubt wurde. Es wurde nichts verbunden.
- Das Formular ist wieder offen, mit Deinen Angaben.
- Die Schaltfläche „Mit Google verbinden“ beginnt die Anmeldung neu.
| Meldung | Was tun |
|---|---|
| Das Verbinden braucht https: Die Adresse der Verwaltung dieser Website beginnt nicht mit https. | Die Meldung steht im Formular, bevor der Browser die Seite verlässt. Der Anmeldedienst übergibt einen Zugang nur an eine Website, deren Verwaltung über https:// erreichbar ist. Stelle die Website auf https um. |
| Die Anmeldung wurde abgebrochen. Es wurde nichts verbunden. | Das ist eine Auskunft, kein Fehler. Klicke noch einmal auf „Mit Google verbinden“, wenn Du das Ziel einrichten willst. |
| … meldet, dass der Zugriff nicht erlaubt wurde. Es wurde nichts verbunden. | Beginne die Anmeldung neu und stimme bei Google zu. |
| Du hast den Zugriff auf Deine Dateien nicht erlaubt: Das Häkchen auf der Zustimmungsseite von … war nicht gesetzt. Verbinde neu und setze das Häkchen. | Beginne die Anmeldung neu und setze auf der Zustimmungsseite von Google das Häkchen. |
| Diese Anmeldung ist unbekannt oder abgelaufen. Bitte verbinde neu. | Das Formular öffnet sich hier nicht wieder. Klicke auf Ziel hinzufügen und beginne neu. |
| Die Anmeldung hat zu lange gedauert oder wurde schon benutzt. Bitte verbinde neu. | Beginne die Anmeldung neu. |
| Der Anmeldedienst ist im Moment nicht erreichbar. Bitte versuche es später noch einmal. | Versuche es später noch einmal. Unter der Meldung führt Protokoll anzeigen zum allgemeinen Protokoll. |
| … ist im Moment nicht erreichbar oder meldet einen Fehler. Bitte versuche es später noch einmal. | Die Meldung nennt Google. Versuche es später noch einmal. Auch hier führt Protokoll anzeigen zum allgemeinen Protokoll. |
| Die Anmeldung hat geklappt, aber der erste Zugriff auf das Konto ist gescheitert: … | Hinter dem Doppelpunkt steht der Grund. Beginne die Anmeldung neu, wenn er behoben ist. |
Was das Plugin in Google Drive sehen darf
Das Plugin bittet Google um eine einzige Erlaubnis: die Dateien und Ordner zu sehen, anzulegen und zu löschen, die es selbst angelegt hat. Google nennt diesen Bereich drive.file. Jede andere Datei in Deinem Google Drive sieht das Plugin nicht.
Eine Folge: Auch einen Ordner, den Du selbst in Google Drive angelegt hast, sieht das Plugin nicht. Trägst Du seinen Namen ein, legt das Plugin einen zweiten Ordner gleichen Namens an.
Der Anmeldedienst auth.cloneworx.de
Google gibt einen Zugang nur an eine App, die sich mit einem Geheimnis ausweist. Ein Geheimnis kann nicht in einem Plugin stehen, dessen Code jeder lesen kann. Es liegt deshalb bei einem kleinen Dienst von cloneworx, auth.cloneworx.de, der die Anmeldung vermittelt.
| Wer sendet | Was der Dienst erfährt |
|---|---|
| Dein Browser, wenn Du auf „Mit Google verbinden“ klickst | die Adresse der Verwaltungsseite Deiner Website, einen Zufallswert und die Sprache |
| Dein Webserver, nach der Rückkehr | den Code der Anmeldung. Der Dienst holt damit den Zugang bei Google und reicht ihn in seiner Antwort weiter. |
| Dein Webserver, solange das Ziel benutzt wird | den gespeicherten Dauerzugang, immer wenn ein neuer Zugang nötig ist: etwa einmal je Stunde |
Dazu kommen, wie bei jeder Anfrage, die IP-Adressen von Browser und Webserver. Der Dienst speichert nichts. Er erhält nie ein Backup, nie eine Datei und nie die Adresse Deines Google-Kontos. Ein Zugang steht nie in einer Adresse und ist an die Website gebunden, die die Anmeldung begonnen hat.
Am Ziel liegen zwei Werte, verschlüsselt wie jedes Passwort eines Ziels: der Dauerzugang und der Zugang, der rund eine Stunde gilt. Die Adresse des verbundenen Google-Kontos steht sichtbar beim Ziel, damit Du siehst, wohin die Backups gehen. Im Protokoll und im Support-Bericht steht sie nie.
Die Felder der Ansicht Erweitert
- Ordner in Google Drive ist der Ordner in „Meine Ablage“, der die Backups aufnimmt. Vorgabe ist „cloneworx Backup“. Das Plugin legt den Ordner an.
- Zeitgrenze für den Verbindungsaufbau (Sekunden) nimmt 3 bis 60, Vorgabe ist 10.
- Upload-Rate (Bytes je Sekunde) darf leer bleiben: Dann gilt, was der Verbindungstest gemessen hat. Das Plugin wählt danach die Größe der Abschnitte eines Uploads.
Der Ordner darf mehrere Ebenen haben, zum Beispiel Backups/Website. Die Backups liegen in „Meine Ablage“ unter <Ordner>/cloneworx-backup-<Code>/<Backup>/. Aufbau und Dateien eines Backups sind dieselben wie an jedem anderen Ziel.
Das Ziel bearbeiten und testen
Klicke in der Zeile des Ziels auf Mehr …, dann Bearbeiten.
- Name ist der Name des Ziels in Listen und Meldungen.
- Das verbundene Konto ist die Adresse des Google-Kontos, in dem die Backups liegen.
- Speichern speichert Deine Änderungen.
- Die Schaltfläche „Neu mit Google verbinden“ beginnt die Anmeldung für dieses Ziel neu.
- Verbindung testen testet die Verbindung.
Der Verbindungstest schreibt eine kleine Datei nach Google Drive, liest sie zurück und löscht sie wieder. Dazu lädt er eine Testdatei in zwei Abschnitten hoch, fragt dazwischen bei Google nach, wie weit der Upload gekommen ist, misst die Upload-Rate und vergleicht die Prüfsumme. Auch diese Datei löscht er wieder.
- Das Ergebnis des Tests: Die Verbindung funktioniert, eine Testdatei wurde geschrieben, zurückgelesen und gelöscht.
- Das Upload-Verfahren und die gemessene Upload-Rate.
| Zeile im Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| Verbindung funktioniert: Eine Testdatei wurde geschrieben, zurückgelesen und gelöscht. | Schreiben, Zurücklesen und Löschen gehen. |
| Upload-Verfahren: in Abschnitten (resumable upload); ein Upload geht dort weiter, wo er aufgehört hat. | Das Plugin lädt jede Datei in Abschnitten hoch. Ein unterbrochener Schritt kostet nur seine Zeit. |
| Gemessene Upload-Rate: … je Sekunde. | Nach der Rate wählt das Plugin die Größe der Abschnitte. |
Warnungen nach einem gelungenen Test
Warnungen stehen in gelb unter dem Ergebnis. Das Ziel ist trotzdem benutzbar.
| Warnung | Bedeutung |
|---|---|
| Ein Ordner am Ziel enthält mehrere Einträge mit demselben Namen. Es gilt der älteste. | Siehe den Abschnitt „Gut zu wissen“: Namen in Google Drive sind nicht eindeutig. |
| Die Zustimmung ist zeitlich begrenzt und endet am …. Danach muss das Ziel neu verbunden werden. | Verbinde das Ziel nach diesem Tag neu. |
| Der Dienst nennt zu der Datei keine Prüfsumme; nach einem Upload wird nur die Größe geprüft. | Das Plugin vergleicht nach einem Upload die Größe, nicht die Prüfsumme. |
Wenn der Test scheitert
Ein gescheiterter Test nennt die Ursache, bei manchen Ursachen darunter den Grund genauer, und dann den Wortlaut des Dienstes in der Zeile Meldung des Servers: … Der Wortlaut ist nicht übersetzt. Die Adresse des Google-Kontos ist darin durch <user> ersetzt.
| Meldung | Was tun |
|---|---|
| Der Server meldet, dass kein Platz mehr frei ist. | Schaffe Platz in Deinem Google-Konto und teste erneut. |
|
Das Konto hat den Zugriff abgelehnt. Der Anbieter nimmt die gespeicherte Zustimmung nicht mehr an. Verbinde das Ziel neu. |
Siehe den Abschnitt „Getrennt und neu verbinden“. |
|
Der Anmeldedienst hat keinen neuen Zugang geliefert. Der Anmeldedienst ist nicht erreichbar. |
Das Plugin konnte keinen neuen Zugang holen. Teste später noch einmal. |
| Der Server hat um eine Pause gebeten: Er ist ausgelastet oder hat zu viele Anfragen erhalten. | Google begrenzt die Zahl der Anfragen. Teste später noch einmal. In einem Backup wartet das Plugin selbst so lange, wie Google nennt, und versucht es dann erneut. |
Getrennt und neu verbinden
Google nimmt eine Zustimmung nicht mehr an,
- wenn Du sie in Deinem Google-Konto widerrufen hast,
- wenn sie sechs Monate nicht benutzt wurde,
- wenn dasselbe Google-Konto mehr als 100-mal mit cloneworx Backup verbunden wurde: Dann endet die älteste Verbindung.
Das Plugin vermerkt das Ziel dann sofort als getrennt. Backups lassen es aus, bis Du es neu verbindest.
- Die Statuskachel nennt das getrennte Ziel, die Ursache und den nächsten Schritt.
- Neu verbinden öffnet das Formular des getrennten Ziels.
- Getrennt steht in der Liste am Ziel. Der Punkt davor ist gelb.
Als Ursache nennt die Statuskachel, dass der Anbieter die gespeicherte Zustimmung nicht mehr annimmt. Darunter steht der nächste Schritt: Nächster Schritt: „…“ neu verbinden. Bis dahin lassen die Backups dieses Ziel aus. Klicke auf Neu verbinden.
- Das verbundene Konto ist die Adresse des Google-Kontos, in dem die Backups liegen.
- Die Ursache steht in gelb: Google nimmt die gespeicherte Zustimmung nicht mehr an.
- Die Schaltfläche „Neu mit Google verbinden“ beginnt die Anmeldung.
Klicke auf „Neu mit Google verbinden“ und stimme bei Google zu wie beim Einrichten. Das Ziel, sein Name und seine Backups bleiben erhalten.
Gut zu wissen
Löschen ist endgültig
Ein Backup, das das Plugin in Google Drive löscht, kommt nicht in den Papierkorb von Google Drive. Es ist weg.
- Namen in Google Drive sind nicht eindeutig. Ein Ordner kann zwei Einträge mit demselben Namen enthalten. Das Plugin nimmt dann den ältesten, und der Verbindungstest warnt. Benennst Du einen Ordner des Plugins in Google Drive um, findet das Plugin ihn trotzdem. Verschiebst Du ihn an eine andere Stelle, folgt das Plugin nicht.
- Freier Platz. Google nennt den freien Platz des Kontos. Passt ein Backup dort nicht hinein, lässt es dieses Ziel aus und geht an die anderen Ziele des Plans. Es endet „mit Warnungen“ und nennt das Ziel, den Bedarf und den freien Platz. Ist Google Drive das einzige Ziel, endet der Job, bevor er etwas schreibt.
- Uploads. Eine Datei erscheint in Google Drive erst mit ihrem letzten Abschnitt, in einem Zug. Danach vergleicht das Plugin Größe und Prüfsumme bei Google mit der lokalen Datei.
- Einen Ordner entfernt das Plugin nur, wenn Google ihn als leer auflistet.
- Kein Download über das Plugin. Backups, die nur in Google Drive liegen, holst Du in Google Drive. Restore, Prüfung und Wiederfinden lesen direkt aus Google Drive.
- Das Ziel entfernen löscht beide Zugänge aus der Datenbank der Website. Die Zustimmung selbst bleibt in Deinem Google-Konto aufgeführt, im Bereich Sicherheit bei den Apps und Diensten von Drittanbietern, bis Du sie dort entfernst. Wer sie dort entfernt, trennt jede Website, die mit diesem Google-Konto verbunden ist.
- Einen Proxy aus der
wp-config.phpbenutzt das Plugin auch für diese Ziel-Art. Einer Weiterleitung folgt es nie. - Unter der Auswahl der Ziel-Arten steht der Hinweis: Namen & Logos von Drittanbietern befinden sich im Besitz ihrer jeweiligen Eigentümer. Dies impliziert keine Zugehörigkeit oder Partnerschaft.
Siehe auch
- Welches Ziel passt zu Dir?
- Die Seite „Ziele“
- Zugangsdaten eines Ziels erneuern
- Ein Ziel entfernen
- Backups an einem Ziel prüfen und Reste aufräumen
Auf der Kommandozeile
WP-CLI noch nicht eingerichtet? So installierst Du WP-CLI.
Ein Ziel der Art Google Drive legst Du im Browser an, auf der Seite Ziele: Die Zustimmung bei Google gibst Du dort. Auch neu verbinden geht nur im Browser. Testen, prüfen und entfernen gehen auch mit WP-CLI:
# Ziele mit Kennung und Zustand zeigen wp cloneworx-backup target list # Die Verbindung testen wp cloneworx-backup target test google-drive-1 # Die Backups an diesem Ziel prüfen wp cloneworx-backup target check google-drive-1 # Das Ziel entfernen; die Backups in Google Drive bleiben wp cloneworx-backup target remove google-drive-1